Hinweise für den Einbau

Der Baukörperanschluss hat nach den technischen Anforderungen der Richtlinien "Montage im Rahmen der RAL-Gütesicherung Fenster und Türen" und nach der Einbauempfehlung für Aluminium-Außenfensterbänke zu erfolgen.

Die Ausführung und Montage muss nach den einschlägigen Normen und Richtlinien, den anerkannten Regeln der Technik und den Angaben des Systemgebers erfolgen.

 

 

Technische Hinweise:

Unsere Fensterbänke sind stranggepresste Profile aus einer Aluminiumlegierung AlMgSi0,5 F22 Freimaßtoleranzen nach DIN 1748.

Aluminiumprofile dürfen nicht mit Schwermetallen, asbesthaltigen Stoffen, Kupfer oder kupferhaltigen Legierungen in Kontakt kommen.

Naturblanke Aluminiumteile dürfen nicht mit Zement, Kalk oder ähnlichen Stoffen in Verbindung kommen. Es können dadurch Oberflächenschäden entstehen. Klebefolie, Schutzöl oder Abziehlack können dies verhindern. Wir weisen darauf hin, dass blanke Bänke weder foliert noch nachbehandelt sind. Fertigungsbedingte Zieh- und Kratzspuren entlang der Pressrichtung können sichtbar sein. Diese Bänke sind nur zur nachträglichen Oberflächenbehandlung (Farbbeschichtung) und nicht zum Einbau gedacht.

Es ist hierbei zu beachten, dass dies nur kurzfristige Maßnahmen sind. Bei längerer Abdeckdauer, insbesondere bei thermolackierten Profilen, kann eine nachteilige Veränderung der Oberfläche auftreten.

Profile ohne Veredlung (Naturblank) sollten nie verpackt und unbedingt in trockenen, durchlüfteten Räumen gelagert werden. Es kann sich ansonsten Schwitzwasser bilden, was zur Korrosion führt.

Bei eloxierten Profilen sind geringe Farbunterschiede (Hell-Dunkel-Grenze), bedingt durch das Fertigungsverfahren, zulässig ( DIN 17611).

Fensterbänke werden durch Anschrauben des hinteren Stegs am Montageprofil des Fensters montiert. Langloch-Abstand ca. 300 mm. Aluminium-Fensterbänke sollten ca. 40 mm über die fertige Fassade ragen. Dementsprechend ist die Profilbreite zu bemessen. Die Fensterbankprofillänge beträgt bei Lagerlängen 6.000 mm. Bei oberflächenveredelten Fensterbänken muss fertigungsbedingt mit einem Anschnitt von bis zu 50 mm je Seite gerechnet werden (Kontaktstellen bei der Veredlung).

Die Wärmeausdehnung von Aluminium beträgt bei 60°C Temperaturdifferenz ca. 1,5 mm/m. Die Aluminium-Fensterbank sollte nicht fest in die Laibung der Fassade eingesetzt werden. Es entstehen Putzrisse, die Nässe in die Fassade eindringen lassen.

Die Gleitabschlüsse GL6 (Fensterbank 25), GL5 und GL40 (Fensterbank 40) bieten der Fensterbank genügend Spielraum zum Ausdehnen.

Auf Wunsch lieferbar: alle Farbtöne z.B. der RAL – Farbkarte, und Eloxaltöne.

 

 

Beachten Sie bei der Montage:

• Das Aufstecken der Kunststoff-Gleitabschlüsse GL5 und GL6 verlängert den Fensterbankzuschnitt um 15 mm (Maßberechnungsskizze beachten).

• Das Aufstecken des Aluminium-Gleitabschlusses GL 40 verlängert den Fensterbankzuschnitt um 20 mm (Maßberechnungsskizze beachten).

• Das Aufstecken der Aluminium-Abschlüsse S10, S15, S20, S25, S1 und S2 verlängert den Fensterbankzuschnitt um 5 mm (Maßberechnungsskizze beachten).

• Längsausdehnung der Profile: Fensterbänke über 3.000 mm Länge sind mittig zu teilen und durch einen Stoßverbinder zu verlängern. Für jeden Verbinder sind 5 mm von der Gesamtlänge abzuziehen.

• Für die Geräuschdämmung bei Schlagregen empfehlen wir, die Fensterbank mit einer Antidröhnschicht zu versehen. Die Antidröhnfläche sollte min. 1/3 der Fensterbankfläche sein.

• Bei der Befestigung der Fensterbank am Montageprofil des Fensters ist die selbstklebende Fensterbankdichtung (schwarz oder weiß) anzubringen.

• Nach der Montage muss die Ablaufschräge der Fensterbank von 5° gewährleistet sein.

Der Überstand der Fensterbank über die fertige Fassade sollte zwischen 30 und 50 mm liegen.

• Die Folie darf bei der Montage von den Steckteilen nicht verdeckt werden.

• Bänke mit Dämmung und Überstand sind durch Halter (Vario-Halter, SH, VH) zusätzlich zu verankern. Halter sollen nicht weiter als 800 mm voneinander und nicht weiter als 400 mm vom Rand der Bank entfernt sein:

<800 mm              1 St.
800 - 1599 mm    2 St.
1600 - 2399 mm  3 St.
2400 - 3199 mm  4 St.
 
 • Beim Aufstecken der Seitenteile ist ringsum  zu versiegeln. Um eindringendes Wasser in den Baukörper zu verhindern, muss abschlussseitig zur Laibung versiegelt werden.

  Balkonaustritte müssen auf solidem Untergrund montiert werden (Mauerwerk, Steit-, Holzkonstruktionen). Stabile Halter für Balkonaustritte können die Stabilität unterstützen, 50% der Tiefe müssen jedoch mindestens aufliegen. Der Austritt darf nicht allein vom Halter getragen werden. Normale Fensterbankhalter sind nicht einzusetzen.

• Grobe Mörtel- und Putzreste müssen sofort von der Folie entfernt werden.

• Beim Einputzen der Seitenteile ist auf das Vorhandensein einer Dehnfuge zu achten! Dies kann durch Gleitabschlüsse (GL40, GL5, GL6), Dehnungsstreifen oder eine durchgehende Silikonfuge erreicht werden.

• Nach Fertigstellung der Fassadenarbeiten im Fensterbankbereich ist die Schutzfolie schnellst möglich zu entfernen.

 

Reinigung:

Nicht alle Reinigungsmittel sind geeignet zur Reinigung der Aluminiumprofile. So dürfen z.B. auf anodisch oxidierten Oberflächen keine Reinigungsmittel zur Anwendung gelangen, die die Oxidschicht chemisch angreifen. Schichtschädigend wirken Fluoride, Chloride und Sulfate. Die Reinigungsmittel müssen im chemisch neutralen Bereich pH 5- 8 liegen. Scheuernde oder Kratzer verursachende Mittel dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.

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